Montag, 13. Januar 2014  |    |  0 Kommentare
Es gibt viel zu berichten.

Zum Einen habe ich es heute endlich geschafft, mein Hinterteil zum Tätowierer zu bewegen.. nachdem ich es mir für letzte Woche schon vorgenommen hatte, haha.
Wie auch immer, ich habe für Mittwoch, also übermorgen schon einen Termin. Ihr wisst nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, da ich dachte, dass es noch dauere, bis ich einen Termin habe.
Ich werde euch auf jeden Fall danach gleich berichten und ein Bild von meinem Tattoo posten. :-)

Desweiteren habe ich nun seit Dienstag Berufsschule. Und meine Klassenlehrerin kam heute noch einmal auf mich zu, um mit mir zu reden.
Sie meinte, dass sie das Gefühl hätte, dass es mir von Tag zu Tag schlechter ginge. Dass sie sich Sorgen macht.
Und dann bat sie mir noch an, zum Sozialpädagogen der Schule zu gehen. Das haben wir zusammen dann auch nach der Stunde von ihr gemacht - immerhin konnte ich dadurch Unterricht "schwänzen", haha.
Nun gut, so saßen wir dann beim Sozialpädagogen im Büro. Meine Lehrerin gab mir zu verstehen, dass sie nicht glaubt, dass ich die 8 Wochen Berufsschule durchhalten würde, bzw. dass sie denkt, dass ich dann noch mehr am Ende wär.
Sie ist dafür, dass ich nochmal in die Klinik gehe. Also soll ich morgen bei der Nachsorge der Klinik fragen, ob ich nicht bald wieder aufgenommen werden kann. - wird eh nicht klappen.
Desweiteren hatte sie sich noch erkundigt, ob sie denn irgendwas machen könne, um mir zu helfen. Um mir ein bisschen Druck wegzunehmen.
Der Sozialpädagoge schlug dann vor, dass ich ja jede 2. Pause am Tag vorbeikommen solle/könne, damit wir gemeinsam etwas essen, bzw. wolle er sich mit meiner Lehrerin abwechseln. - Ziemlich komische Vorstellung, aber ich denke, das ist meine einzige Chance, das irgendwie hinzubekommen.
Auch will meine Klassenlehrerin es weiter so machen, dass sie mich im Unterricht dran nimmt, wenn sie merkt, dass ich gedanklich dabei bin, sonst nicht.

Als wir dann bei ihm fertig waren, meinte meine Klassenlehrerin noch zu mir, ob sie mir denn einen Kakao ausgeben könne - meine Essstörungsgedanken waren aber zu sehr da, ich lehnte dankend ab. 
Dann fragte bzw. sprach sie mich noch darauf an, ob ich wegen dem Nicht-Essen so friere, dass ich immer in dicken Klamotten rumlaufen würde. Sie bat mir auch noch an, dass ich immer zu ihr kommen könne, wenn irgendwas ist, immer reden könne, und dass ich ihr auch E-Mails schreiben könne, wenn ich keine Schule habe bzw. die Schule schon aus ist.

Fand ich an sich super nett. Aber es fiel mir auch schwer, die Hilfe anzunehmen, zu reden, vor Leuten, die noch nicht wirklich meine Geschichte kannten.

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